Die Heizlast von Haus zu Haus stark schwankt, je nach Dämmstand und Fenstern – deshalb fällt der Umstieg im Landkreis Bautzen besonders ins Gewicht. Zum Austausch gehören mehr Arbeiten, als die Gerätebezeichnung vermuten lässt: Rückbau und Entsorgung des alten Kessels, bei Öl zusätzlich die Tankstilllegung, neue Hydraulik, Anpassung der Regelung und der hydraulische Abgleich. Ein vollständiges Angebot listet diese Posten einzeln auf.
Die Preisspanne im Landkreis Bautzen reicht von 20.000 bis 32.000 €, und sie hat gute Gründe: Ein Haus mit Fußbodenheizung und trockenem Technikraum ist schneller umgerüstet als ein Gebäude, in dem Heizkörper getauscht und Leitungen neu verlegt werden müssen. Nach Abzug der Förderung bleibt für viele Haushalte ein Eigenanteil im unteren fünfstelligen Bereich.
Ob der Tausch in Etappen sinnvoll ist, hängt vom Haus ab. Manche Eigentümer in Hoyerswerda und Wittichenau tauschen zuerst kritische Heizkörper und rüsten im Folgejahr die Wärmepumpe nach; andere machen beides in einem Zug. Beide Wege sind förderfähig, unterscheiden sich aber im Aufwand. Ein Fachbetrieb rechnet Ihnen beide Varianten durch, wenn Sie danach fragen.
Für ein Einfamilienhaus liegen die Angebote in Hoyerswerda üblicherweise zwischen 21.500 und 34.500 € – komplett eingebaut, vor Abzug der Förderung. Die Spanne erklärt sich durch die benötigte Heizleistung, den Zustand der vorhandenen Anlage, die Warmwasserlösung und die Elektroarbeiten. Die Grundförderung von 30 Prozent und die möglichen Boni werden vom Fachbetrieb im Angebot getrennt ausgewiesen.
Gebäudeart, Baujahr, Wohnfläche, heutige Heizung, Eigentumsverhältnis – ohne diese fünf Angaben kann kein Betrieb in Hoyerswerda seriös rechnen. Fünf Minuten am Bildschirm.
Wir leiten Ihr Vorhaben an Heizungsfachbetriebe weiter, die in Hoyerswerda und Umgebung Aufträge annehmen. Wer ausgelastet ist oder Ihr Gebäude nicht bedient, bekommt die Anfrage nicht.
Sie vergleichen Geräteleistung, Jahresarbeitszahl, Zubehör und den Betrag, der nach Abzug der Förderung übrig bleibt – und entscheiden in Ruhe, ob und mit wem Sie bauen.
Quelle: OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)
Meistens ja. Entscheidend ist, ob die Räume mit einer Vorlauftemperatur unter 55 Grad warm werden. Oft genügt es, in zwei oder drei Räumen größere Heizkörper einzusetzen – das ist deutlich günstiger als eine Flächenheizung im ganzen Haus.
Häufig ja, denn der Klimageschwindigkeitsbonus belohnt genau den vorzeitigen Austausch einer funktionierenden fossilen Anlage. Wer wartet, bis der Kessel ausfällt, entscheidet unter Zeitdruck und verliert unter Umständen einen Teil der Förderung.
Er muss stillgelegt und gereinigt werden; die Demontage ist der Regelfall, wenn der Platz gebraucht wird. Die Kosten dafür gehören ins Angebot – fragen Sie ausdrücklich danach, sie fehlen häufig in der ersten Kalkulation.
Bei einem Einfamilienhaus in der Regel zwei bis drei Tage. Wird in der kalten Jahreszeit getauscht, stellen viele Betriebe für die Zwischenzeit eine mobile Lösung – das sollte vorher besprochen und im Angebot vermerkt sein.
Fünf Minuten für die Angaben, danach melden sich Heizungsfachbetriebe aus der Region. Kostenlos und unverbindlich – Sie entscheiden anschließend in Ruhe.
Anfrage startenVom alten Kessel zur Wärmepumpe – Ablauf, Kosten und Förderung
Der Ersatz eines alten Gas- oder Ölkessels durch eine Wärmepumpe – mit Rückbau, Entsorgung, neuer Hydraulik und Förderantrag.